Die Geschichte
Die Kapuziner sind ein Reformzweig des Franziskanerordens und sahen sich als kirchliche Erneuerer. Kapuzinermönche sind eigentumslos und leben von Spenden und Wohltaten.
Der Bau des Kapuzinerklosters wurde durch eine Erbschaft von Maria Magdalena von Roll (1604 – 1672) ermöglicht .Sie testamentierte 6000 Gulden für die Gründung eines Klostersin Dornach. Am 24.10.1673 war die Einsegnung des Grundsteines. Der Bau dauerte von 1674 bis 1676. Am 16.07.1676 zogen schliesslich 4 Patres und 2 Brüder aus verschiedenen Klöstern der Innerschweiz in das vollendete Gebäude ein.
Zu Ehren von Magdalena von Roll wurde am 22.07.1676 ein Fest veranstaltet, welches im übrigen noch heute gefeiert wird – am nächstliegenden Wochenende des 22.07.
Der Alltag der Kapuzinermönche bestand aus Gebet, seelsorgerischer Arbeit, Almosengängen, Predigten und Gottesdiensten, Aushilfen in umliegenden Pfarreien, Beichten, Unterhalt der Gebäude, Hausmissionen, Exerzitien und Erwachsenenbildung.
Im Jahre 1990 mussten die Mönche, mangels neuer Eintritte, das Kloster verlassen und verteilten sich auf andere Klöster in der Innerschweiz. Nachdem auch diese Gemeinschaft ausgezogen war, überschrieb der Kanton Solothurn das Nutzungsrecht an die neu gegründete „Stiftung Kloster Dornach“.
Anlässlich der 500-Jahr Gedenkfeier der Schlacht bei Dornach, übergab der Kanton Solothurn der Stiftung am 25.07.1999 die Schenkungsurkunde.




